Sensorineuraler Hörverlust 

Sensorineuraler Hörverlust wird durch Probleme im Innenohr verursacht. Meist ist er auf eine Beschädigung der winzig kleinen Haarzellen in der Schnecke zurückzuführen.

Sensorineurale Schwerhörigkeit ist ein Hörverlust verursacht durch eine Beschädigung der Sinneszellen und/oder Nervenfasern des Innenohrs.

Sind die kleinen Haarzellen in der Schnecke im Innenohgr erst einmal zerstört, können sie nicht mehr repariert oder ersetzt werden.

Im Laufe der Zeit verliert jeder Mensch diese winzig kleinen Haarzellen in der Schnecke und das Gehör wird zunehmend unschärfer. Das nennt man Presbyakusis.

Die Haarzellen können aber auch durch übermäßigen Lärm beschädigt werden. Infolge einer langanhaltendenen Lärmbelastung - entweder am Arbeitsplatz oder durch laute Musik - entwickeln sich Hörschäden zu einem immer größeren Problem.

An sensorineuralem Hörverlust kann auch erkranken, wer Mumps, Hirnhautentzündung, multiple Sklerose und Morbus Menière hatte oder bestimmte Arzneimittel, v.a. Aspirin, Cisplatin, Chinin oder Antibiotika wie Streptomycin und Gentamycin eingenommen hat.

Wenn eine schwangere Frau Röteln bekommt, kann das zu einem Hörverlust des Kindes führen. Ebenso kann ein niedriges Geburtsgewicht für spätere Schwerhörigkeit verantwortlich sein.

Hörverlust ist manchmal erblich bedingt oder die Folge von Kopf-/Ohrverletzungen.

Menschen mit sensorineuralem Hörverlust können ihr Hörvermögen nicht zurückgewinnen, aber durch Hörgeräte kann den meisten sehr geholfen werden. In einigen seltenen Fällen kann ein sensorineuraler Hörverlust (teilweise) operativ behandelt werden.